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Mittwoch, 4. Januar 2017

Wenn der Schnee meterhoch die Bahngleise verdeckt, müssen Schneefräsen für Ordnung sorgen. Die Räumungsmannschaft der Rhätischen Bahn kann auf elektronische Unterstützung zählen – auf einer Teststrecke kommt Siemens-Technik zum Einsatz.

Ospizio Bernina ist mit 2253 m ü. M. die höchste Bahnstation der Rhätischen Bahn (RhB) und gleichzeitig der Kulminationspunkt der Berninalinie. Hier sind die Hänge steil und die Winter schneereich und lang. An kritischen Stellen der 60 Kilometer langen Strecke, die St. Moritz mit dem italienischen Tirano verbindet, türmt sich die weisse Pracht manchmal mehrere Meter hoch. Wenn sich nach windigen Nächten hohe Verwehungen bilden, kommt eine der beiden grossen Schneefräsen zum Zug. Die gut zehn Meter langen und 31 Tonnen schweren Maschinen sind antriebslos und werden von einer Diesel-Schiebelokomotive fortbewegt. Die beiden Räumungs-Aggregate sind seitlich ein- und ausschwenkbar und bestehen aus zwei übereinander angeordneten Fräswalzen. Die Steuerung erfolgt – ebenso wie die Fernbedienung der Schiebelokomotive – durch einen Lokführer und einen Fräser aus dem Führerstand.




Eray Müller 

 eray.mueller@siemens.com