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Eine brandneue Automatisierung für das Gipswerk von Bex

Mittwoch, 8. Februar 2017

Obwohl die Salzbergwerke von Bex VD wohlbekannt sind, wissen die wenigsten, dass der Gips, der den Grossteil aller Wohnungen und Büros der Romandie überzieht, aus einer ganz nahe gelegenen Grube stammt. Das Gipswerk, welches jede Woche 5500 Tonnen gewonnenen Gips in unterschiedliche Gipsvariationen verwandelt, wurde kürzlich renoviert.


Geschwärzte Kabel, fehlende oder fehlerhafte Sensoren, veraltete elektrische Schaltpläne, binäre Kodierer und Rückwandler aus einer anderen Zeit, grenzwertige Leistungen, sich immer wiederholende Fehler: Die Zeit ist gekommen, das Gipswerk Fixit von Bex, welches seine Funktion im Jahre 1896 aufnahm und 1982 automatisiert wurde, zu renovieren. Und das alles, ohne die Lieferungen zu unterbrechen. In kürzester Zeit hat Bühler Entreprises den Kontrollraum vollständig entleert und komplett auf Siemens-Hardware umgerüstet. Die komplette Steuerungs-, Befehls-, Stärkeregelung wurde erneuert: Die Verteilung der Niederspannung und die Antriebspanele, deren Abfahrten, die Steuerelemente und Alarme sowie die Programmierung der Automatisierung. Hätte man die alte Übersichtsschalttafel behalten, müsste sie mit Schnittstellen und Bildschirmen der letzten Generation ergänzt werden. «Durch die Wahl der neuen Technologien hat sich die Produktionszeit um einen Tag verkürzt», freut sich Léonard Maret, Direktor der Fabrik.



Eray Müller 

 eray.mueller@siemens.com