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Spital-Check mit Siemens

Freitag, 9. Dezember 2011

Über mehrere Monate hinweg liess sich das Spital Wetzikon als erstes in der Schweiz von Siemens Experten auf seine Nachhaltigkeit in den Bereichen Umwelt, Qualität und Effizienz analysieren. Obwohl das Spital überdurchschnittlich gut abschnitt, gibt es in diversen Bereichen noch Optimierungspotential.


Im so genannten Green+ Check prüft Siemens mit Hilfe einer standardisierten Bewertungsmethodik das individuelle Nachhaltigkeitsniveau des zu untersuchenden Spitals. Das GZO Spital Wetzikon, welches seit 100 Jahren die regionale medizinische Gesundheitsversorgung im Zürcher Oberland sichert, erhielt einen Green+ Score von 53, der deutlich über dem Durchschnitt von 33 liegt. Damit wurde dem Spital bestätigt, dass es im Vergleich zu ähnlichen Häusern in Deutschland überdurchschnittlich gut aufgestellt ist.



Stärken und Schwächen identifizieren
Positiv beurteilt wurden unter anderem der klare und konsequente strategische Fokus, die Bereiche Einkauf und Logistik, der effiziente Einsatz von Mitarbeitern, die modernen medizinischen Geräte, erstklassige Einkaufsorganisation und –prozesse sowie die enge Interaktion des Klinikums mit der Öffentlichkeit. Verbesserungspotentiale identifizierte Siemens in den Bereichen Energieverbrauch und Heizung, im Management des Patientenprozesses und dessen IT-Unterstützung, der Effizienz in gewissen Bereichen der Notfallstation und des OPs sowie dem Einsatz technischer Unterstützung zur Erhöhung der betrieblichen Sicherheit. Dr. Andreas Gattiker, Vorsitzender der Geschäftsleitung der GZO AG, schätzt die Empfehlungen von Siemens sehr hoch ein. „Wer sich verbessern möchte, muss seine Stärken und Schwächen kennen. Der Green+ Check ist für unser Haus sehr wertvoll, denn wir haben einerseits gesehen, dass wir mit dem Projektportfolio der nächsten Jahre (unter anderem mit der Fassadensanierung oder mit der Einführung von Patientenpfaden) bereits den richtigen Weg eingeschlagen haben. Andererseits lieferte uns die Studie mehrere Massnahmenpakete für weitere Verbesserungen, deren Umsetzung und Priorität wir nun prüfen“, so Dr. Gattiker.

Umwelt, Effizienz und Qualität
Im Rahmen der detaillierten Analysen wurden Informationen aus einem Fragebogen sowie Interviews und Erkenntnisse aus Gebäudebegehungen ausgewertet und die Ergebnisse für die Bereiche Umwelt, Effizienz und Qualität dargestellt. Zu den Qualitätsfaktoren gehören zum Beispiel die Versorgungsqualität der Patienten, die Ausbildung der Mitarbeiter und das gesellschaftliche Engagement. Im Bereich Effizienz wurden unter anderem wirtschaftliche Ergebnisse, Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, Medizintechnik sowie Arbeitsabläufe untersucht. Der Bereich Umwelt umfasst vor allem Gebäudeinfrastruktur wie Energieversorgung, Beleuchtung, Abfall oder Wasserverbrauch. Gattiker ist überzeugt: „Der Green+ Check gibt uns ein geeignetes Werkzeug an die Hand, zum einen als Basis für Massnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes und zur Betriebsoptimierung, zum anderen auch zur Qualitätssteigerung."



Niklaus Baer 

 niklaus.baer@siemens.com