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Award of Excellence

Mittwoch, 18. Juli 2012

Das Team des Lehrstuhls für Architektur und Nachhaltige Gebäudetechnologien (SuAT) an der ETH Zürich ist für das Projekt „Transient Boundaries“ mit dem „Award of Excellence“ ausgezeichnet worden. Betreut wurde das Wettbewerbsprojekt beim SuAT unter anderem von Prof. Dr. Arno Schlüter. Building Technologies unterstützt die unter der Leitung von Arno Schlüter stehende Professur, um den Fokus stärker auf Gebäudenachhaltigkeit zu richten.


Eine Gruppe von Studenten des SuAT, bestehend aus Janine Erzinger, Susanne Büchi, Severin Ritter und Flavio Schnelli, wurde ausgewählt, um die Eingabe für den Wettbewerb zu entwickeln. Betreut wurden das Seminar und das Wettbewerbsprojekt beim SuAT von Michele Leidi, Anja Willmann, Christian Hersberger und Prof. Dr. Arno Schlüter. Das Projektteam erhielt den „Award of Excellence“ sowie einen von der japanischen Lixil Foundation (Japan) gestifteten Geldpreis in Höhe von 3000 Dollar. Eine besondere Erwähnung fand das Projekt „Transient Boundaries“ wegen seiner herausragenden und beispielhaften Kombination aus architektonischer Gestaltung und Integration nachhaltiger Technologien.

„Transient Boundaries“ stellt ein radikales Konzept dar, bestehend aus der Kombination vielseitiger, flexibler Innenräume und der Nutzung lokaler und erneuerbarer Energiequellen, um absolute Emissionsfreiheit zu erzielen, sowie einem Energiehaus mit hoher Raumfunktionalität. Die räumlichen Grenzen des Hauses sind gleichzeitig Schnittstelle der energetischen Wechselwirkung zwischen Innen- und Aussenbereich. Die Sonneinstrahlung wird durch das Glasdach passiv als Solarwärme genutzt, eine natürliche Belüftung reduziert den Kühlbedarf, und Sonnenenergie und Erdwärme werden gespeichert. Das Gebäude selbst besteht vollständig aus recycelten Materialien wie Pappe, Beton und Glas und hat damit eine extrem günstige Umweltbilanz. Die Lösung ist ein kompromisslos emissionsfreies Gebäude.

Die Assistenzprofessur für Architektur und Nachhaltige Gebäudetechnologien (SuAT) besteht seit Oktober 2010. Die SuAT-Forschung konzentriert sich auf neue Ansätze bei der Konzipierung und Planung sowie dem Betrieb von Gebäuden als dynamische Systeme. Motivation und Ziel dieser Forschungsarbeiten bestehen darin, die Treibhausgasemissionen in Gebäuden zu reduzieren und die Effizienz der im Gebäudeumfeld eingesetzten Energie und Ressourcen zu steigern.



Eray Müller 

 eray.mueller@siemens.com