Erstanwendung bei CargoServ

Zum Zugverkehr der österreichischen Cargoserv gehört unter anderem der Transport von Brannt- und Splitkalk vom Kalkwerk Steyrling nach Linz. Begonnen hat der Verkehr 2003 mit zwei ES64U2 Lokomotiven der Siemens Eurosprinter Familie. Durch eine hohe Anhängelast und enge Bogenradien zeigte sich schnell ein zu hoher Radverschleiss an den Lokomotiven. Die Abdreh-Intervalle lagen unter 100.000 km – ein Wert, den es zu erhöhen galt. Als Lösung wurde das neuentwickelte ADD-System getestet. Die Lokomotiven wurden mit dem System nachgerüstet und sind seit September 2006 bei CargoServ im täglichen Betrieb. Und das mit Erfolg: Die Betriebserfahrungen sind seit dieser Zeit ausserordentlich positiv.

Erfahrungen der CargoServ auf einen Blick

  • Reduktion des Laufflächen-Verschleisses um mehr als 50 %

  • Reduktion des Spurkranz-Verschleisses um 76 %


Fazit: Es wurde eine Verdoppelung des Abdreh-Intervalls erreicht.

Laufflächen-Verschleiss

Die Ergebnisse sind ausserordentlich positiv: Der Laufflächen-Verschleiss wurde mehr als halbiert.

Spurkranz-Verschleiss

Auch hier wurden sehr positive Ergebnisse erzielt: Der Spurkranz-Verschleiss wurde erheblich reduziert.

Auswirkungen auf das Abdreh-Intervall

Dank des Einsatzes des Aktiven Drehdämpfers ADD konnte das Abdreh-Intervall der Räder mehr als verdoppelt werden.

30.09.2011 | Author: Name