Gestion de l'énergie

Begriffsdefinition und Hintergrundinformationen

Jede Organisation und jedes Unternehmen steht heute vor der Herausforderung die Betriebskosten zu senken und Ressourcen gezielter einzusetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu verlangt der stetig voranschreitende Klimawandel wie auch der Umweltschutz die Reduktion schädlicher Emissionen. Gebäude und mit ihnen verbundene Infrastrukturen bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduzierung. Allein die Gebäude in der Schweiz verbrauchen rund
46 % der gesamten Endenergie. Typischerweise verursacht der Energieverbrauch etwa 32 % der Lebenszykluskosten eines Gebäudes.


Gebäude stossen zudem erhebliche CO2-Emissionen aus. Die Sektoren Industrie und Dienstleistungen sind für 29 % der
Emissionen der Schweiz verantwortlich, hauptsächlich durch den Energieverbrauch in der Produktion von Gütern und der
Beheizung von Industrie- und Dienstleistungsgebäuden. Privathaushalte tragen durch die Raumheizung und Warmwasser-
aufbereitung mit 20 % zu den Emissionen bei. Daneben erzeugen Gebäude beim Betrieb grosse Mengen an Abwasser
und Abfall.

Gebäude sind eng mit der Mobilität verbunden, denn diese beginnt fast immer an Gebäuden und endet dort. Mobilität
ist derzeit für ein weiteres Drittel des Schweizer Endenergiebedarfs verantwortlich und für 32 % der CO2-Emissionen.
Diese stammen zu 99 % aus dem Strassenverkehr. Bei einem signifikanten Anteil an Elektromobilität werden Gebäude
mehr und mehr zu «Tankstellen». Gegenwärtig nehmen Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride mit hohen zweistelligen
Zuwachsraten zu.

Gefragt sind für die Zukunft nachhaltige Lösungen, die nicht nur Daten über den Verbrauch und die erreichte Effizienz,
sondern auch eine gesicherte Versorgung anbieten. Ein ganzheitlicher Ansatz beginnt mit dem Schaffen von Transparenz
über den aktuellen Bedarf, die Kosten und Emissionen. Daran muss sich eine fundierte Analyse anschliessen mit einer Be-
ratung, wie identifizierte Massnahmen durch Optimierung und Modernisierung umgesetzt werden können. Optimalerweise gibt es eine Begleitung durch alle Phasen des Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastrukturen, die auch Vorschläge
zur Finanzierung beinhaltet und die Zielerreichung dokumentiert. Ein Energie- und Nachhaltigkeitsmanagement muss
hier ansetzen. Aber was genau versteht man unter diesen Begriffen?