Energie-Effizienzmanagement im Unternehmen

Dienstag, 3. Juni 2014

Mit Energiemessung, Monitoring und Steuerung lassen sich erhebliche Einsparungen an Energie und Kosten verwirklichen. Der Tageskurs „Energie-Effizienzmanagement im  Unternehmen“, vom energie-cluster.ch organisiert und von Siemens gesponsert, bietet Know-how für Verantwortliche der Infrastrukturen, für Betriebsleiter, Planer und Energieberater in Industrie und Gewerbe.


Am Mittwoch, 18. Juni 2014 geht es an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich darum, Konzepte für ein nachhaltiges Energie-Effizienzmanagement erstellen zu können. Dabei stehen die geeigneten Messtechniken für energierelevante Faktoren im Mittelpunkt. Diese sollen mit einem Monitoring erfasst werden. Ferner muss die Einhaltung der festgelegten Effizienz- und Optimierungsziele für den Energieverbrauch mit einem zweckorientierten System überwacht und nachgewiesen werden.

Tageskurs liefert Grundlagen und Know-how
Ein Energiemanagement mit permanenter Überwachung ermöglicht die Identifizierung des Energieverbrauchs als Grundlage für geeignete Reduktionsmassnahmen. Es geht beispielsweise darum, die Steuerungsparameter zu optimieren sowie ineffiziente Geräte zu erkennen und Ersatzinvestitionen ökonomisch beurteilen zu können. Der Tageskurs liefert sowohl theoretische Grundlagen als auch neuestes Wissen aus der Praxis. Die Themen reichen von Sensoren, Zählern, Auswahl des Kommunikationssystems – unter Berücksichtigung bestehender Bussysteme – bis hin zum Entscheid der geeigneten Softwarelösungen zur Datenbewirtschaftung und Anzeige.

Transparenz beim Energieverbrauch schaffen
Mit dem am Tageskurs in Zürich erlangten Wissen sind die Kursteilnehmenden in der Lage, unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit in der Praxis ein Messkonzept zu erstellen, welches Transparenz bei den unterschiedlichen Orten des Energieverbrauchs schafft. Wichtiger Kursteil sind die präsentierten Fallbeispiele und Erfahrungen der vier relevanten Unternehmen Tetrag Automation AG in Gisikon, Alpiq Suisse AG in Olten, Siemens Schweiz AG in Zug und Schneider Electric (Schweiz) AG in Oberentfelden.
Zusammen mit theoretischem Know-how und Erkenntnissen aus der Praxis können die Teilnehmenden die wesentlichen Energie- und Medienflüsse ermitteln und die dafür geeigneten Messtechniken (Sensoren, Zähler, Datenlogger, Tools, Systeme) einsetzen. Damit lassen sich Verbrauchsdaten automatisiert erfassen, aufbereiten und anzeigen. Gleichzeitig werden Kontakte und ein Erfahrungsaustausch mit verschiedenen Herstellern und Lieferanten von Messtechnologien ermöglicht.