Siemens Schweiz baut Lehrstellen-Angebot aus

Montag, 7. April 2014

Die Siemens Schweiz AG, die derzeit bereits mehr als 300 Lernende ausbildet, baut ihr Angebot bei den Gebäudetechnikberufen aus. Die Siemens-Division Building Technologies erhöht bis ins Jahr 2017 die Zahl der Lehrstellen für Automatiker von aktuell 22 auf insgesamt 64 Lehrstellen. Siemens reagiert damit auf die aktuelle Marktsituation und investiert in die Zukunft.

Aufgrund der schwierigen Bedingungen für Rekrutierungen, der langen Einarbeitungszeiten und der momentanen Marktsituation hat Siemens Building Technologies beschlossen, die Zahl der Automatik-Lernenden zu erhöhen. Die Anzahl der Lehrstellen soll nahezu verdreifacht werden. „Wir haben festgestellt, dass aufgrund der Trends in der Gebäudetechnikbranche ausgebildete Automatiker sehr gefragt sind. Um diese Nachfrage in Zukunft decken zu können, haben wir beschlossen, die Lehrstellen für dieses Fachgebiet auszubauen“, sagt Siegfried Gerlach, CEO von Siemens Schweiz. 

Bereits im Sommer 2014 sollen die ersten neuen Stellen geschaffen und besetzt werden. „Zuerst müssen wir das Ausbildungskonzept erstellen und die Organisation an die neuen Gegebenheiten anpassen. Zurzeit läuft gerade die Rekrutierungsphase für die Lehrstellen im Sommer“, erklärt Paul Züger, Ausbildungskoordinator bei Siemens Building Technologies. Ziel von Siemens Schweiz ist es, dass allen Lernenden nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ein Anstellungsvertrag unterbreitet werden kann. 

Die Siemens-Gesellschaften in der Schweiz beschäftigen zurzeit rund 350 Lernende in den Bereichen Elektroniker, Informatiker, Konstrukteur, Automatiker und KV. Die geplanten 42 zusätzlichen Automatik-Lernenden werden nach demselben bewährten Ausbildungskonzept betreut wie die anderen Berufe. Das Basisjahr wird in der Regel bei der Berufsbildung von Siemens Schweiz in Zürich-Ablisrieden besucht. Danach kommen die Lernenden zur vertieften Praxisausbildung in die einzelnen Niederlassungen. Züger erhofft sich dadurch nachhaltige Vorteile: „Ich bin davon überzeugt, dass wir den richtigen Weg einschlagen, wenn wir vermehrt in unsere Jugend und somit auch in unsere Lernenden investieren. In Zukunft wird es einen Kampf um talentierte Mitarbeitende geben, sodass wir durch die Ausbildung unseres eigenen Nachwuchses im Markt später grosse Vorteile besitzen.“