Hybrid ist angesagt

Montag, 10. Juni 2013

Siemens hat nicht wenige Nationalstrassentunnel in der Schweiz mit Video-Überwachungssystemen ausgerüstet. Im Tunnel Zollhaus ist mit «Siveillance Tunnel» die neueste Systemgeneration für Ereignis-Detektion im Einsatz, eine zukunftsgerichtete Hybridlösung.


Die Sicherheit in den Tunneln des schweizerischen Nationalstrassennetzes wird laufend verbessert. Ein eindrückliches Beispiel dafür sind die sanierten und neuen Tunnelanlagen im Lopperberg. Das komplexe Gesamtbauwerk mit einem unterirdischen Labyrinth aus Tunnelröhren, Sicherheitsstollen und Zentralen entspricht den neuesten Sicherheitsanforderungen. Einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Tunnelsicherheit leisten die 14 Ereignis-Detektions- und Bildspeichersysteme «Siemens Advanced Detection Solution» («SiADS»). Mit den Systemen können Staus, stehende Fahrzeuge auf der Fahrbahn oder in Nischen, Falschfahrer oder die Entwicklung von Rauch rasch erkannt und automatisch an die zuständige Polizeizentrale übermittelt werden. Das dortige Personal hat damit sofort den Überblick über die Gefahrensituation und kann umgehend geeignete Massnahmen einleiten. Gleichzeitig werden alle Alarmmeldungen von den «SiADS»-Systemen aufgezeichnet und gespeichert, was eine spätere Analyse von einzelnen Ereignissen ermöglicht.


Das neue Ereignis-Detektionssystem «Siveillance Tunnel» wurde im 2010 eröffneten Tunnel Zollhaus installiert und erfolgreich erprobt; zwei weitere «Siveillance Tunnel»-Systeme mit elf Kameras konnten Mitte 2011 in der Lärmschutzgalerie Stansstad in Betrieb genommen werden, und auch für den A8-Umfahrungstunnel Lungern hat Siemens den Zuschlag erhalten. Der 3,57 Kilometer lange Tunnel, der nach 13 Jahren Bauzeit Ende des letzten Jahres eröffnet wurde, wurde mit sechs «Siveillance Tunnel»-Systemen und insgesamt 48 Videokameras ausgerüstet.